…nach einem Monat

Wie schnell die Zeit vergeht!

Ich hatte am Wochenende Besuch aus der Heimat und habe immer noch ein Grinsen im Gesicht, wenn ich daran denke! Nicht mal ein ganzer Tag hat sich angefühlt wie fast eine Woche. Wir haben gemeinsam gekocht, gegessen, Wein verkostet, gefolgt von einer morgendlichen Kellerführung und ein paar Stunden am See.

Strand

Sina Tank

Gruppenessen

So endete der Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn ab Montag durfte ich dann endlich mit Most und Wasser im Keller spielen.

Nachdem mir Michi kurz den Ablauf und die Pressen erklärt hatte, ging es auch schon los. Ein Traktor mit einem Anhänger Trauben fuhr ein und alle waren sofort am Wirbeln. Trauben durch den Entrapper, ab durch die Presse und mit einem Umweg über einen Kühler direkt in den Tank. Die ganze Zeit über musste im Auge behalten werden, dass die Wanne unter der Presse und der Tank nicht über- und die Pumpe nicht leer laufen. Für mich besonders interessant war, dabei bei jedem einzelnen Schritt zu sehen, wie schonend hier mit dem Most umgegangen wird. Nur kleine Schläuche, sehr langsames Pumpen und Pressen, mehrmaliges Filtern durch einfache Siebe, anstatt mit großen Maschinen. Es fühlt sich schon so an, als wenn der Wein ein großes gemeinsames Baby ist. Eine schöne Vorstellung – und eine tolle Atmosphäre!

Heute durfte ich den ersten Sturm (bei uns auch eher bekannt als Federweißer oder Suser) probieren. Könnte ich hier nicht nur Bilder, sondern auch Geschmacksproben teilen, könnten alle bestätigen, dass so ein Geschmack schon ein Tageshighlight darstellen kann. 😉

Sturm
Nachdem ich ohne schmerzverzerrtes Gesicht nicht mehr in den Tank hinein und wieder heraus gekommen bin, hab ich mir Abhilfe geschaffen:

Poolnudel

Meine Oberschenkel bedanken sich nach und nach mit einer immer gesunderen Farbe!

Die letzte Woche habe ich im Lager ausgeholfen, da es zurzeit sehr viele Bestellungen gibt, dazu leider ein Mitarbeiter kurzfristig ausgefallen ist und zu guter Letzt auch noch eine von beiden Etikettiermaschinen gestreikt hat. Ich habe also viel Zeit damit verbracht die Maschine einzustellen, da diese ein glückliches Zusammenspiel von Gefühl und technischem Verständnis erfordert und verschiedenste Weine etikettiert und verpackt. Nebenbei habe ich viele ungarische Popsongs kennengelernt und versucht meine Sprachkenntnisse zu erweitern. Leider konnte ich mir nur „Danke“ merken. Na immerhin!
Glücklicherweise habe ich im Lager aber auch endlich Leute gefunden, die sich bereit erklärt haben, endlich mal mit mir Beachvolleyball spielen zu gehen. Nachdem ich David und Andreas aus dem Lager und Michi aus dem Keller überreden konnte, haben sich noch die anderen beiden Praktikantinnen und ein Kollege aus dem Office angeschlossen. Yvonne war mit dem kleinen Louis als Unterstützung vom Spielfeldrand spontan auch noch dabei, sodass am Ende doch einige Mitarbeiter vom Hause Kracher einen schönen, gemeinsamen sportlichen Abend hatten. Hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe auf eine baldige Wiederholung!

Beachvolleyball

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