back to the roots

Als ich in Neuseeland als Tankcleaner eingestellt wurde, war das ja der Ursprung meiner immer noch anhalten Liebe zur Weinherstellung. Meine erworbenen Fähigkeiten durfte ich die letzten beiden Tage erneut unter Beweis stellen. Nix verlernt! Nur, dass man in den Tanks in Neuseeland Fange spielen konnte und ich mir hier dauernd irgendwas stoße. Nebenbei darf ich Fässer schwefeln (diesen Geruch hab ich definitiv nicht vermisst!) und mit dem Gabelstapler durch die Gegend flitzen.

Als ich am Montag im Keller angefangen hab, wurden noch einige Sachen aus dem Baumarkt und dem Weinfachhandel benötigt. Ich durfte also mit dem Bus durch die Gegend fahren und die Landschaft genießen. Beste Arbeit!

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Im Keller arbeite ich zusammen mit Michi, einem Ur-Burgenländer. Auch wenn es sprachlich ab und zu noch ein bisschen hapert (auf meiner Seite), verstehen wir uns ganz gut und ich denke, dass wir für den nächsten Monat ein gutes Team sein werden.

Meine erste Kite-Einheit am Sonntag war leider wenig spektakulär, weil absolut kein Wind war. Also hab ich gelernt, wie ich den Kite aufbaue, drehe und mich daran befestige. Dank einem selbstgebastelten Modell, wurde mir auch erklärt, wie die Kitestellung zu welcher Windrichtung stehen muss. Mit Hilfe eines Magneten ließ sich der Kite drehen und verschieben. Ich war begeistert! Und das bin ich hoffentlich auch immer noch, wenn ich die nächsten Tage das Modell in groß teste.

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Um aus meinem geplatzten Kite-Tag doch noch ein bisschen was zu machen, erkundete ich wieder mal die Gegend in allen Richtungen und fand diesmal eine Therme mit eigenem Badesee. Das Ganze war Mitten im Nirgendwo, umgeben von Feldern und Wäldern, einer Vogelvielfalt vom Feinsten und einigen Pferden.

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Drinnen gibt es eine kleine Saunalandschaft, wo immer donnerstags am Abend Sektempfang für Frauen ist. Das steht schon in meinem Plan für die kommenden Wochen!

Meinen letzten Tag in der Vinothek habe ich begonnen mit diesem schönen Bild:

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Die Sonne wirft ihre Strahlen direkt auf die TBA-Kollektion. Ein schöner Start in den Tag!

Auch der restliche Tag war sehr entspannt. Da in Österreich Feiertag war, schienen wohl die meisten Menschen davon auszugehen, dass unsere Vinothek auch geschlossen hat. Erst ab 15:00 kamen 4 kleine Grüppchen, die alle samt sehr sympathisch waren.

Zum Abschluss des Tages war ich noch kurz mit Michi zum Baden am See. Das Highlight meines Abends war auf jeden Fall das Feuerwerk direkt gegenüber auf der anderen Seeseite. Das Highlight von Michi war wahrscheinlich, dass er gezwungenermaßen das erste (und wahrscheinlich letzte) Mal in seinem Leben getrampt ist. So war für jeden was dabei. 😉

Mit blauen Flecken und Muskelkater geht es morgen also weiter damit, möglichst elegant in den Tank und wieder hinaus zu kommen. Ich berichte, ob der Plan aufgeht!

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