some weeks ago…

Montpellier

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Vendange

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Flavescence Dorée

 

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Man at work

Collioure with M&P

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Karolin is filling the barrels

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Tautavel with friends

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Dessert au Silex

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A sign?

Dani & Pauli

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Carcassonne

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Narbonne

Vendange a la fin

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Geisenheim united

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Barcelona

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Red red wine…

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Besuch bei den Königen von Mallorca

Der Palast der Könige von Mallorca wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist nach einer Renovierung seit Mitte dem 20. Jahrhundert zur Besichtigung geöffnet. Seit dem werden dort regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen oder Festivals veranstaltet. Zum meinem Besuch gab es eine Kunstausstellung über den Wein der Region. YES!

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Theater Perpignan

South of France

Da ich schon froh bin, wenn ich die Zeit finde meine Bilder zu sortieren und hochzuladen, werde ich euch nicht mit meinen geistigen Ergüssen langweilen und stattdessen nur mit Fotos versorgen. Den Großteil der Fotos dieses Beitrages habe ich Tanja abgeluxt, die mich für ein paar Tage hier besucht hat. (mehr Bilder: trippingsouth)

Jouir!

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Tautavel

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Tautavel

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Tautavel

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Tautavel

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Tautavel

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Tautavel

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Tautavel

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Domaine Chemin Faisant

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Les Gorges Du Gouleyrou (Tautavel)

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Tautavel

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Caune de l´Arago

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Tautavel

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Calce

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Domaine de l´Horizon – Calce

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Domaine de l´Horizon – Calce

 

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Domaine de l´Horizon – Calce

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Domaine des Amiel – Montblanc

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Domaine des Amiel – Montblanc

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Domaine des Amiel – Montblanc

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Domaine des Amiel – grape: Alicante Bouschet

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Domaine des Amiel

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Domaine des Amiel

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Pézenas

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Pézenas

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Pézenas

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Pézenas

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Pézenas

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La Différence – Tautavel

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La Différence

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La Différence

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La Différence

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La Différence

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La Différence

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La Différence

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La Différence

 

Au revoir et á bientôt!

Ciao

Zurück im Uni-Alltag

Nun bin ich schon seit einer Woche zurück in Rüdesheim. Meine erste Uni-Woche war alles andere als langweilig. Die ersten Referate bahnen sich an, die Jobsuche ist noch immer nicht abgeschlossen und dann will man ja auch noch wissen, wie es den Kommilitonen so in ihren Ferien ergangen ist und findet sich hier und dort am Abend in einer der unzähligen WG´s in Geisenheim oder Rüdesheim bei einem Glas Wein wieder. Aber zurück zum Anfang:

In dem Fruchtsaftprojekt, von dem ich im letzten Beitrag berichtete, haben wir Apfelsaft, Apfelsaftkonzentrat und Himbeersaftkonzentrat hergestellt. Im Zuge des Verarbeitens haben wir unterschiedlichen Pressen und Filtersysteme kennengelernt und in den Pausen wurden wir liebevoll mit frischem Kaffee von unseren Masterstudenten versorgt. Alles in allem war das Projekt sehr interessant und ich habe jetzt auf jeden Fall ein Vorrat an Apfelsaft der sicher bis nächstes Jahr reicht. Ein paar Impressionen:

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Zurück in Illmitz, standen alle in den Startlöchern für die große Jahrgangspräsentation. Es gab Vieles zu besorgen und erledigen, so dass wir die folgenden 1 1/2 Wochen nur mit dem Aufbau und den restlichen Besorgungen beschäftigt waren.

Bei der Jahrgangspräsentation habe ich dann mit Christoph und Jürgen den Kracher-Verkoststand betreut. Ich habe interessante Leute dabei kennengelernt und hatte selbst auch ab und zu die Zeit bei anderen Wein- oder Essensständen etwas zu probieren.

Meine Eltern waren für dieses Wochenende auch zu Besuch und waren sehr begeistert von dieser ganzen Veranstaltung.

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Die letzte Woche meines Praktikums habe ich bei Hans und Michi mit im Keller gearbeitet. Da wir mit der Lese der trockenen Weine bereits durch waren und die Lese der Süßweine noch nicht begonnen hatte, waren wir viel damit beschäftigt zu Filtrieren, den roten Most/Wein in Kontakt mit den Beerenhäuten zu bringen und: putzen, putzen, putzen. 🙂

An einem Tag bekamen wir einen neuen Tank, der größer als alle anderen vor ihm waren. Es war durchaus ein sehr interessantes Schauspiel, verfolgen zu können, wie 4 Leute mit 2 Gabelstaplern einen zwei Tonnen schweren Tank erst in die Halle befördern und dann aufstellen.

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Alles in Allem fand ich die Zeit im Burgenland sehr schön. Ich konnte mein Wissen über Wein – vor Allem auch über internationalen Wein – erweitern, hatte Einblick in die verschiedenen Bereiche des Betriebes und habe tolle Menschen kennengelernt. Ab und zu hatte ich eine andere Vorstellung von den Aufgaben einer Praktikantin als die, die mir erteilt wurden, aber auch das sehe ich als Erfahrung 😉

An alle Menschen, die mich in den 2 1/2 Monaten begleitet haben: Danke für die schöne Zeit und bis bald vielleicht!

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Ortswechsel

Auf dem Weg von Illmitz nach Rüdesheim finde ich nun auch mal wieder Zeit um zu berichten.

Der Grund meines 10-tägigen Ausflugs in den Rheingau ist das Fruchtsaftprojekt, was von der Uni als Pflichtprojekt in(!) den Semesterferien angesetzt ist. Den Grund für die Wahl des Zeitraums versteh ich leider noch nicht ganz… Aber gut, so konnte ich geschickt ein Wochenende für meinen Umzug in die neue Wohnung planen und habe ausreichend Umzugshelfer 😉

Die Ernte im Burgenland ist nun im vollen Gange. Fast täglich kommen Ladungen von Trauben rein, die auf unterschiedliche Art und Weise verarbeitet werden. Die letzten Tage waren geprägt von Zweigelt, Muskat Ottonel und Chardonnay, gefolgt von Tanks waschen, Most abziehen, Fässer füllen und putzen, putzen, putzen!

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Ein paar Male nahm mich Hans mit in die Weingärten und zeigte mir die verschiedenen Lagen und Rebsorten, erklärte mir die Vor- und Nachteile dieser und hatte immer wieder ein paar interessante Geschichten über Land, Leute und Wein parat. Da er nun mittlerweile schon seit 15 Jahren bei Kracher arbeitet, hat er viel Erfahrung und ich kann somit wirklich viel von ihm lernen. Zum Beispiel auch, dass Burgenländer und Soyamilch sich nicht vertragen 😛

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Die ersten Botrytistrauben

Von einem anderen Hans durfte ich mir letzte Woche den Keller angucken und mit ihm zusammen seine Weine verkosten. Hans Schwarz und Alois Kracher waren damals sehr gute Freunde. Hans Schwarz lieferte damals Trauben an Kracher mit bester Qualität. Der leidenschaftliche Fleischer entschied sich dann im Laufe der Zeit selbst für den Ausbau seiner Trauben und bringt nun Rot- und Weißweine von überragender Qualität hervor. Während der ausführlichen Verkostung haben wir verschiedene Jahrgänge und Rebsorten in unterschiedlichen Barriquefässern verglichen und cuvéetiert. Während wir bestimmt 10 Weißweine und 30 Rotweine verkostet haben, hatte Hans das nicht ein einziges Mal gespuckt und beschrieb das Cuvée vom 28., 29. und 30. Wein und die Ausprägung der Tannine im Mund immer noch unglaublich präzise und voller Leidenschaft. Wie ich später erfahren habe, ist es grundsätzlich verboten bei Verkostungen bei ihm zu spucken. Hatte ich glücklicherweise einen guten Tag bei ihm erwischt, da ich danach sicher nicht einmal ein Wasserschlauch hätte halten können!
Nach diesem beeindruckenden Besuch finde ich es absolut nicht verwunderlich, dass die Weine von ihm bereits ausverkauft sind, bevor sie überhaupt produziert sind. Wen es interessiert: Weingut Schwarz

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Besuch aus der Heimat hatte ich letztes Wochenende auch noch. Mit Dani und Pauli habe ich in Berlin zusammen studiert und war auch mit ihnen diesen Winter in Südafrika reisen und Weine verkosten. Wir haben die Natur genossen, Weine und Sturm probiert, im Kino zu „Fuck ju Göthe 2“ gesehen (das Niveau mussten wir danach erstmal wieder suchen!), waren in einem Restaurant mit Aussicht auf den Nationalpark und haben das Leben genossen 🙂
Lustigerweise scheint diese Sache mit in-den-Tank-klettern für Außenstehende doch unglaublich faszinierend zu sein…

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Zum Abschluss noch mein Weinhighlight der letzten Wochen:

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So, ich werd dann mal gucken, was der Wein in Rüdesheim so macht, fleißig Saft herstellen und hoffentlich bald von der Botrytisernte berichten!

Eindrücke der letzte Woche

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Mosttranport

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Mosttransport – 2. Hälfte

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Muskat-Ottonel ist eingetroffen…

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… und kommt nach dem Abbeeren direkt in den Tank

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Ohne Drogen geht gar nichts!

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Zweigelt bereit zum Abbeeren

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Traubenkontrolle bis kurz vor Schluss

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Ich helfe auch bei der Qualitätskontrolle…

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Weinkeller von Claus Preisinger

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Preisinger experimentiert

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Weine vom Kellermeister vom Weingut Claus Preisinger

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Preisinger Weine zur Verkostung im Weingut

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Pannobile Weine

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Sonntagsausflug

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Radrennen in Podersdorf

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Kitestrand in Podersdorf

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Ja, ich war auch endlich selbst draußen!

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Angekettet an meinen Trainer durfte ich selbst die Kraft des Windes testen und hab einige Liter Wasser geschluckt!

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…auf dem Weg zurück

…nach einem Monat

Wie schnell die Zeit vergeht!

Ich hatte am Wochenende Besuch aus der Heimat und habe immer noch ein Grinsen im Gesicht, wenn ich daran denke! Nicht mal ein ganzer Tag hat sich angefühlt wie fast eine Woche. Wir haben gemeinsam gekocht, gegessen, Wein verkostet, gefolgt von einer morgendlichen Kellerführung und ein paar Stunden am See.

Strand

Sina Tank

Gruppenessen

So endete der Sonntag mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn ab Montag durfte ich dann endlich mit Most und Wasser im Keller spielen.

Nachdem mir Michi kurz den Ablauf und die Pressen erklärt hatte, ging es auch schon los. Ein Traktor mit einem Anhänger Trauben fuhr ein und alle waren sofort am Wirbeln. Trauben durch den Entrapper, ab durch die Presse und mit einem Umweg über einen Kühler direkt in den Tank. Die ganze Zeit über musste im Auge behalten werden, dass die Wanne unter der Presse und der Tank nicht über- und die Pumpe nicht leer laufen. Für mich besonders interessant war, dabei bei jedem einzelnen Schritt zu sehen, wie schonend hier mit dem Most umgegangen wird. Nur kleine Schläuche, sehr langsames Pumpen und Pressen, mehrmaliges Filtern durch einfache Siebe, anstatt mit großen Maschinen. Es fühlt sich schon so an, als wenn der Wein ein großes gemeinsames Baby ist. Eine schöne Vorstellung – und eine tolle Atmosphäre!

Heute durfte ich den ersten Sturm (bei uns auch eher bekannt als Federweißer oder Suser) probieren. Könnte ich hier nicht nur Bilder, sondern auch Geschmacksproben teilen, könnten alle bestätigen, dass so ein Geschmack schon ein Tageshighlight darstellen kann. 😉

Sturm
Nachdem ich ohne schmerzverzerrtes Gesicht nicht mehr in den Tank hinein und wieder heraus gekommen bin, hab ich mir Abhilfe geschaffen:

Poolnudel

Meine Oberschenkel bedanken sich nach und nach mit einer immer gesunderen Farbe!

Die letzte Woche habe ich im Lager ausgeholfen, da es zurzeit sehr viele Bestellungen gibt, dazu leider ein Mitarbeiter kurzfristig ausgefallen ist und zu guter Letzt auch noch eine von beiden Etikettiermaschinen gestreikt hat. Ich habe also viel Zeit damit verbracht die Maschine einzustellen, da diese ein glückliches Zusammenspiel von Gefühl und technischem Verständnis erfordert und verschiedenste Weine etikettiert und verpackt. Nebenbei habe ich viele ungarische Popsongs kennengelernt und versucht meine Sprachkenntnisse zu erweitern. Leider konnte ich mir nur „Danke“ merken. Na immerhin!
Glücklicherweise habe ich im Lager aber auch endlich Leute gefunden, die sich bereit erklärt haben, endlich mal mit mir Beachvolleyball spielen zu gehen. Nachdem ich David und Andreas aus dem Lager und Michi aus dem Keller überreden konnte, haben sich noch die anderen beiden Praktikantinnen und ein Kollege aus dem Office angeschlossen. Yvonne war mit dem kleinen Louis als Unterstützung vom Spielfeldrand spontan auch noch dabei, sodass am Ende doch einige Mitarbeiter vom Hause Kracher einen schönen, gemeinsamen sportlichen Abend hatten. Hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe auf eine baldige Wiederholung!

Beachvolleyball

back to the roots

Als ich in Neuseeland als Tankcleaner eingestellt wurde, war das ja der Ursprung meiner immer noch anhalten Liebe zur Weinherstellung. Meine erworbenen Fähigkeiten durfte ich die letzten beiden Tage erneut unter Beweis stellen. Nix verlernt! Nur, dass man in den Tanks in Neuseeland Fange spielen konnte und ich mir hier dauernd irgendwas stoße. Nebenbei darf ich Fässer schwefeln (diesen Geruch hab ich definitiv nicht vermisst!) und mit dem Gabelstapler durch die Gegend flitzen.

Als ich am Montag im Keller angefangen hab, wurden noch einige Sachen aus dem Baumarkt und dem Weinfachhandel benötigt. Ich durfte also mit dem Bus durch die Gegend fahren und die Landschaft genießen. Beste Arbeit!

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Im Keller arbeite ich zusammen mit Michi, einem Ur-Burgenländer. Auch wenn es sprachlich ab und zu noch ein bisschen hapert (auf meiner Seite), verstehen wir uns ganz gut und ich denke, dass wir für den nächsten Monat ein gutes Team sein werden.

Meine erste Kite-Einheit am Sonntag war leider wenig spektakulär, weil absolut kein Wind war. Also hab ich gelernt, wie ich den Kite aufbaue, drehe und mich daran befestige. Dank einem selbstgebastelten Modell, wurde mir auch erklärt, wie die Kitestellung zu welcher Windrichtung stehen muss. Mit Hilfe eines Magneten ließ sich der Kite drehen und verschieben. Ich war begeistert! Und das bin ich hoffentlich auch immer noch, wenn ich die nächsten Tage das Modell in groß teste.

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Um aus meinem geplatzten Kite-Tag doch noch ein bisschen was zu machen, erkundete ich wieder mal die Gegend in allen Richtungen und fand diesmal eine Therme mit eigenem Badesee. Das Ganze war Mitten im Nirgendwo, umgeben von Feldern und Wäldern, einer Vogelvielfalt vom Feinsten und einigen Pferden.

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Drinnen gibt es eine kleine Saunalandschaft, wo immer donnerstags am Abend Sektempfang für Frauen ist. Das steht schon in meinem Plan für die kommenden Wochen!

Meinen letzten Tag in der Vinothek habe ich begonnen mit diesem schönen Bild:

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Die Sonne wirft ihre Strahlen direkt auf die TBA-Kollektion. Ein schöner Start in den Tag!

Auch der restliche Tag war sehr entspannt. Da in Österreich Feiertag war, schienen wohl die meisten Menschen davon auszugehen, dass unsere Vinothek auch geschlossen hat. Erst ab 15:00 kamen 4 kleine Grüppchen, die alle samt sehr sympathisch waren.

Zum Abschluss des Tages war ich noch kurz mit Michi zum Baden am See. Das Highlight meines Abends war auf jeden Fall das Feuerwerk direkt gegenüber auf der anderen Seeseite. Das Highlight von Michi war wahrscheinlich, dass er gezwungenermaßen das erste (und wahrscheinlich letzte) Mal in seinem Leben getrampt ist. So war für jeden was dabei. 😉

Mit blauen Flecken und Muskelkater geht es morgen also weiter damit, möglichst elegant in den Tank und wieder hinaus zu kommen. Ich berichte, ob der Plan aufgeht!

…nach zwei Wochen

Die Tage vergehen wie im Flug. Und ich hab in dieser einen Woche wieder so viel erlebt, dass es den Rahmen sprengen würde, von allem zu berichten. Also hier eine kleine Auswahl:

Ich lerne hier nicht nur viel über ein mir bisher unbekanntes Gebiet – den Süßwein. Ab und zu wird zum Mittag zusammen gekocht und gegessen. Dazu gibt es dann von Erich ausgesuchte Weine, wo jeder erstmal einen Tipp zu Rebsorte und Jahrgang abgeben kann. Erst danach wird aufgedeckt, was es für ein Wein ist. So habe ich auch die Chance, mein Weinweltwissen über die Grenzen Österreichs hinaus zu erweitern. Letztens gab es zum Beispiel drei verschiedene Weine aus Kalifornien, wo mich besonders der Hyde Vineyards Chardonnay beeindruckt hat.

californischer wein

Dann hatte ich an einem Tag die Ehre, diesen unglaublich krassen Wein zu probieren:

Taita

Wer die Chance dazu hat, sollte das unbedingt nutzen!

In der Vinothek hatte ich gestern vorerst meinen letzten Tag. Mit jedem Tag habe ich mehr Spaß daran, mich mit den Menschen zu unterhalten und ihnen eine schöne Verkostung zu bieten. Gestern beispielsweise hatte ich ein Pärchen zu Besuch – er Österreicher, sie Deutsche – die seit einigen Jahren in Dublin wohnen. Nach einigen verkosteten Weinen und ein wenig Smalltalk über mein Studium bot der Mann mir an, mal nach Dublin zu kommen. Er hätte dort einige Kontakte zu den umliegenden Destillerien und könnte mich dort herumführen. Ääääähhhh – JAAAAA!

Auch ein schweizer Winzer aus der Nähe von Zürich hat mich auch auf einen Besuch zu sich eingeladen, nachdem ich ihm gestehen musste, keine schweizer Weine zu kennen.

Ich habe bis jetzt also mit zwei oder drei Ausnahmen immer nur sehr sehr nette und freundliche Menschen dort gehabt. Somit hat sich meine Befürchtung des hochnäsigen, arroganten Weinpublikums zum Glück nicht bestätigt.

Da vormittags immer wenig los war (ja, es sind immer noch 40 Grad!) durfte ich schon ein paar Mal im Lager mithelfen. Neben dem Etikettieren von Flaschen lernte ich von David, Attila und Helga schon meine erste Brocken ungarisch und kann jetzt schon „Hallo, wie geht´s dir?“ und „Bier“ sagen. Wenn das mal nichts ist.

Beindruckend finde ich ja auch, dass alle Weine erst kurz vor der Lieferung etikettiert werden. Auf meine Nachfrage nach dem Nutzen dessen wurde mir erzählt, dass die Weine ja in die ganze Welt verschickt werden und jedes Land andere Vorschriften und Normen hat, was den Inhalt auf dem Etikett angeht. Da bei der Füllung nicht abzusehen ist, wie viele Flaschen in jedes Land verschickt  werden, müssen so also für jede Lieferung die Etiketten auf dem Band gewechselt werden. In aufwendiger Handarbeit werden die Flaschen vorher poliert und nach dem Etikettieren nochmals kontrolliert, ob das Etikett an der richtigen Stelle sitzt. Schlussendlich werden die von Hand verpackt, damit auch jede einzelne Flasche mit dem Frontetikett nach oben im Karton liegt.

Vorgestern bekam ich die Aufgabe, gefüllte Magnum Flaschen verkaufsbereit zu machen. Das hatte ich mir leichter vorgestellt, als es am Ende wirklich war. Der Clou an der Sache war nämlich, dass die Weine als Verdichtung für den Korken einen Wachsverschluss bekamen. Jede Magnum Flasche musste also in Wachs getaucht werden. Am Ende sollte das auch noch ästhetisch aussehen. Wenn also irgendwo versehentlich Wachs runtergelaufen ist, musste ich den Wachs wieder entfernen und mich an dem Kunstwerk noch einmal versuchen. Das beschäftigte mich eine Weile und das darauffolgende Etikettieren per Hand und Verpacken war eine weniger undankbare, aber auch anspruchslosere, Aufgabe.

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Wachs 3

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Die Stimmung im Lager ist unglaublich angenehm. Ich freu mich schon auf die kommenden Tage und bin gespannt, was ich Neues dazu lernen kann und in wie weit ich meine Ungarischkenntnisse ausbauen kann. 😉

Meinen freien Sonntag habe ich dann mal genutzt, um mir die drei verschiedenen Kite-Surf Schulen anzugucken. Schließlich habe ich mir dann nach Sympathie eine herausgesucht. Gleich am kommenden Sonntag habe ich meine erste Trainingsstunde.

Das wird ein Spaß!